Bald in Händler-Apps:
girocard wandert in den digitalen Check-out
Rund 100 Millionen. So viele girocards stecken gerade in deutschen Portemonnaies. Das ist – um es mal in Relation zu setzen – mehr als die Einwohnerzahl Deutschlands.
Und ich merke das bei mir selbst eigentlich ständig: Ich stehe irgendwo an der Kasse, möchte nicht mit der Kreditkarte bezahlen – und dann geht’s los. Portemonnaie raus, Karte suchen, zücken, ans Terminal halten. Zack, bezahlt.
Und dann denke ich mir: Warum eigentlich? Mein Smartphone habe ich sowieso in der Hand. Warum kann meine girocard nicht einfach da drin sein, wo ich sie im Alltag viel schneller zur Hand hätte?
Genau da passiert gerade ziemlich viel. Bei vielen Banken und Sparkassen gibt es die digitale girocard fürs Smartphone bereits – doch es tut sich noch mehr: Künftig wird sie auch direkt in Händler-Apps verfügbar sein. Damit wandert sie immer weiter in den digitalen Checkout.
Sie soll Bezahlen und Kundenbindung verbinden, kann künftig auch Dinge wie Vorautorisierungen abbilden – und hat sogar einen eigenen Sound.
Also: Was passiert da gerade eigentlich? Wird aus der guten alten Bankkarte ein ziemlich cleveres Stück digitale Infrastruktur?
Genau das erfahrt Ihr von Christopher Kirsch, Director Product Management, EURO Kartensysteme GmbH. wissen.
Gast: Christopher Kirsch, Director Product Management, EURO Kartensysteme GmbH
Host: Anja Borberg | Technische Produktion: Niklas Zorko
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